Installation

Logo MythbuntuZur Installation habe ich mir das aktuelle Direct Desktop ISO-Image in der Version 8.10 von der Mythbuntu Homepage heruntergeladen und auf eine CD gebrannt. Dann den PC von CD booten und los geht’s.

Im Verlauf der Installation wird nach der Installationsart gefragt, hier würde ich die Erweiterte Installation auswählen, um selbst zu bestimmen, welche Funktionen mitinstalliert werden sollen. Danach kann man angeben, welche Rolle das System “spielen” soll. Hier habe ich Primary Backend w/ Frontend angegeben. Im nächsten Konfigurationsschritt wird nach der Auswahl der verschiedenen Plugins gefragt, hier muss jeder selbst entscheiden, welche davon benötigt werden. Genau so sieht es dann auch bei den Themes aus.
Im nächsten Schritt werden die Dienste abgefragt, welche auf dem Backend laufen sollen. Hier empfehle ich auf jeden Fall den VNC- und SSH-Service, zumindest solange die Fernbedienung und der TV-Out der Grafikkarte noch nicht funktionieren! icon_wink.gif Ob Samba und/oder NFS benötigt werden, muss jeder selbst beurteilen. Sofern jedoch noch ein Frontend angebunden werden soll, muss zwingend der MythTV-Service mit installiert werden.
Als nächstes kommt dann noch die Abfrage der Passwörter, Einrichtung einer Fernbedienung (dieses Thema wird gesondert beschrieben, aber erstmal auf Standard lassen) und die Installation von zusätzlichen Treibern (auch auf Standard lassen).
Jetzt warten, bis die Installation durchgelaufen ist.

Die Informationen zu den einzelnen Schritten sind übrigens im Installations Handbuch wunderbar beschrieben.

Nachdem die Installation des Systems abgeschlossen ist, sollte man zuerst mal alle aktuellen Sicherheitspatches installieren und danach einen Neustart machen.
Je nachdem, welche Grafikkarte verwendet wird, sollte man unter Applications -> System -> Hardware-Treiber nachschauen, ob herstellerspezifische Treiber zur Verfügung stehen. Diese auf jeden Fall installieren und danach neu starten!
Die Treiber für Soundkarte und TV-Karte wurden automatisch installiert und bedurften auch keiner Änderung.

Soweit erst einmal zur Installation des Systems. Bis auf ein paar Kleinigkeiten befindet sich nun alles an Board, was man für ein lauffähiges Backend benötigt. Den Rest erkläre ich später unter dem Punkt Konfiguration.